Praktische Erfahrungen erleichtern den späteren Einstieg in das Berufsleben. Auch die Vielzahl neuer Ausbildungsberufe und Studiengänge macht es dringend erforderlich, sich bereits vor Ende der Schul- oder Studienzeit ein Bild vom Wunschberuf zu machen.
Daher bietet Jens Koeppen interessierten Studenten und Schülern, vorzugsweise aus seinem Wahlkreis, die Möglichkeit, ein Praktikum in einem seiner Büros zu absolvieren. Das ist eine gute Gelegenheit, einmal einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Arbeit eines Abgeordneten und dessen Mitarbeiter im Bundestag und im Wahlkreis zu bekommen. Um Praktikant in einem Abgeordentenbüro zu werden, sollte man Interesse für Politik und entsprechende Grundkenntnisse mitbringen. Eine Mitgliedschaft in der CDU ist nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch sollten Grundwerte der Christdemokratie bekannt sein.
Die Dauer wird individuell vereinbart. Der Zeitraum für ein Praktikum kann 2 bis 12 Wochen betragen.
In Berlin
Erarbeitung von Informationsmaterial und Präsentationen zu bundespolitischen Themen
Vorbereitung von Terminen des Abgeordneten
Recherchearbeit und Büroorganisation
Teilnahme an Sitzungen des Plenums, der Ausschüsse sowie der vorbereitenden AG
Im Wahlkreis
Recherchen und Vorbereitungen für Beantwortung von Bürgeranfragen
Erarbeitung von Informationsmaterial für die Wahlkreisarbeit
Unterstützung bei der Vorbreitung von Veranstaltungen im Wahlkreis
Teilnahme an Veranstaltungen und Terminen des Abgeordneten im Wahlkreis
Büroorganisation
Bewerbungen bestehend aus Anschreiben und Lebenslauf können per Brief oder Email an eine der unten stehenden Adressen gesendet werden. Ein Vorstellungsgespräch in einem der Büros ist als zweiter Schritt obligatorisch.
Jens Koeppen, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
jens.koeppen@bundestag.de
Jens Koeppen, MdB
CDU-Bürgerzentrum Schwedt
Berliner Straße 28
16303 Schwedt (Oder)
jens.koeppen@wk.bundestag.de
Jens Koeppen, MdB
CDU-Bürgerzentrum Prenzlau
Baustraße 4
17291 Prenzlau
jens.koeppen@wk2.bundestag.de
Eine komplett neue Erfahrung zu machen und mein Interesse für die Politik zu verstärken - das waren meine beiden Hauptziele, als ich mich für ein zweiwöchiges Praktikum im CDU Bundestagsbüro von Jens Koeppen entschied. Beide Ziele hatte ich eigentlich schon bei meinem Besuch in Berlin im Deutschen Bundestag erreicht.
Schon allein vom Mittagessen im Casino war ich vollkommen beeindruckt, denn in der riesigen Halle saßen unheimlich viele Leute in feinen Anzügen.
Nach dem Mittagessen ging es direkt zum Plenarsaal, denn ich hatte eine Karte für zwei Stunden im Plenum bekommen. Ich war sehr gespannt, denn den Plenarsaal und seine Debatten kannte ich nur aus dem Fernsehen.
Allerdings wurde ich erst einmal anderweitig beeindruckt. Auf dem Weg zum Plenarsaal, bei dem wir einen unterirdischen Gang durchqueren mussten, war ich vollkommen begeistert von der Bauweise dieses Gebäudes. Alles wirkte förmlich und einschüchternd, da die Gänge weiträumig gebaut waren. Man fühlte sich wie eine sehr wichtige Person, wenn man durch die großen Gänge gezielt auf etwas zusteuerte und die Türen sich automatisch öffneten.
Als ich den Plenarsaal erreicht hatte, war ich wieder einmal von der Wirkung des Saals beeindruckt. Schon allein die zahlreichen Lampen und Kameras waren sehr eindrucksvoll. Dazu kam die Kuppel, die das Dach des Saals bildete. Außerdem wachte der riesige Adler über allen und wenn man ihn anschaute, kam man sich auf einmal sehr klein vor.
Von den Debatten an sich verstand ich kaum die Hälfte, doch es war trotzdem sehr interessant, das Verhalten der Politiker zu betrachten. Jeder schien heute an Jedem etwas auszusetzen zu haben. Wie ich später erfuhr, lag das daran, dass eine Generalsekretärdebatte zur Regierungserklärung stattfand. Es fielen Sätze wie:"3% der Wähler, die Sie gewählt haben, bereuen es heute schon." "Sie laufen doch rückwärts schneller, als Sie vorwärts gucken können." oder "Sie handeln nach dem Prinzip : Wer hat, dem wird gegeben."
Ich habe immer gedacht, dass sie die ganze Zeit konzentriert auf ihrem Platz sitzen, und die Reden der anderen Politiker anhören. In Wahrheit stehen sie mitten in der Rede auf, unterhalten sich mit anderen Abgeordneten, rufen Kommentare oder Fragen dazwischen oder lesen die Tageszeitung.
Insgesamt habe ich aus meinem Praktikum und vor allem aus dem schönen Tag in Berlin sehr viele neue Erfahrungen mitgenommen und kann sagen, dass alle meine Erwartungen, die ich in dieses Praktikum gesetzt habe, erfüllt worden sind.
Maxi Sommerschuh

Zu Anfang meines letzten Schuljahres war ich auf der Suche nach einem Praktikum für die Zeit nach meinem Abitur. Irgendetwas Politisches sollte es sein, schließlich will ich später eventuell mal in dieser Richtung studieren. Aber was genau käme in Frage? Bürgermeister, Nichtregierungsorganisation, Europaparlament, Bundestagsabgeordneter, politisch agierende Institutionen und Menschen sind sicherlich schnell zu finden. Ehe man aber als Schüler ein ansprechendes und auch durchführbares Praktikum an einer dieser Adressen findet, kann schon die ein oder andere Recherche- und Anfragenstunde im Internet verfliegen.
Nichtsdestotrotz sollte man keinesfalls zu tief stapeln. Mit meinem späteren Arbeitgeber, Jens Koeppen, verband mich etwa zunächst nur eine vorsichtige Anfrage, auf die hin, ich sofort zu einem Gespräch in sein Schwedter Büro eingeladen wurde.
Als ich etwa ein halbes Jahr später zu meinem ersten Arbeitstag in seinem Berliner Bundestagsbüro eintraf, konnte ich mich schnell davon überzeugen, was mir schon in unserer Unterhaltung aufgefallen war: Nämlich, dass die Arbeitsatmosphäre bei diesem Volksvertreter stimmte. Nette Mitarbeiter, ein engagierter Chef, eine akribische und dennoch freundliche Stimmung und gut organisierte Büros.
Drei Wochen war ich mit zwei Mitarbeiterinnen und einer gerade ausgelernten Auszubildenden in der Hauptstadt beschäftigt. Als Beobachter in der CDU-Arbeitsgruppe und dem Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Plenum konnte ich erstmals sinnvoll den Weg eines Gesetzes nachvollziehen und Einblicke in die Arbeitsweise einer repräsentativen Demokratie erleben. Interessant war dabei vor allem, wie schnell man weit verbreitete Vorurteile gegenüber Berufspolitikern wieder ablegen kann. So waren etwa Plenardebatten bis weit nach Mitternacht keine Seltenheit und die engagierte Arbeit mit Bürgern im Wahlkreis stand stets ganz oben auf der Prioritätenliste.
Selbst tätig wurde ich vor allem in der Büroarbeit, obwohl man in Jens Koeppens Büros wahrlich nicht zum „Kopiermonster“ ausgebildet wurde, der Öffentlichkeitsarbeit (etwa Pressemitteilungen und Homepagebeiträge), beim Begleiten von Besuchergruppen in die Gefilde des Deutschen Bundestages sowie bei der Betreuung von Besuchern im Wahlkreisbüro in Schwedt.

Das Büro in Schwedt war auch der Arbeitsort, an dem ich am längsten tätig gewesen bin. Dabei profitierte ich natürlich gerade von dem günstigen Zufall für mein Praktikum ein Wahljahr erwischt zu haben. So bezog mich der Mitarbeiterkreis von Herrn Koeppen voll in die Wahlkampfplanung mit ein. Von Vorschlägen zur Gestaltung des Wahlbusses, über die Planung der Wahlkampftouren, bis hin zu den Vor-Ort-Terminen in der Uckermark und dem Barnim durchlebte ich die ganze Vielfalt der politischen Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.
Wer also die Uckermark einmal so richtig kennen lernen will, der sollte sich vielleicht in vier Jahren um ein Praktikum im Büro von Jens Koeppen bemühen. Der CDU-Abgeordnete ist aber für die Unterstützung gerade junger Bürger aus seinem Wahlkreis auch zu Nicht-Wahl-Zeiten sehr offen. Dies zeigte sich mir vor allem auch in seiner sportlichen Aktivität als Freizeitläufer und Wassersportler. Wer also Interesse an einer wirklich interessanten und lehrreichen Tätigkeit verspürt und wenigstens 2-3 Wochen Zeit mitbringt, der möge sich an eines seiner Büros (www.jens-koeppen.de) wenden und wird sicherlich innerhalb kurzer Frist eine Rückmeldung von einer seiner liebenswerten Mitarbeiterinnen bekommen.
Sven Marschalek

Ein Praktikum im Deutschen Bundestag - darauf freute ich mich schon sehr lange - und jetzt hatte ich die Möglichkeit, die Arbeit eines Abgeordneten und seiner Mitarbeiter in Berlin kennenzulernen.
Kurz zu meiner Person: Mein Name ist Silva Grießing, ich bin 21 Jahre alt und habe kürzlich meine Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen. In der Zeit vom 6. März bis 8. Juni 2007 habe ich bei dem Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen ein dreimonatiges Berufspraktikum absolviert und dabei einen Einblick in seine parlamentarische Arbeit bekommen. Meine Eindrücke und Erlebnisse werde ich hier schildern.
Da ich mich schon seit einiger Zeit für die Tätigkeiten eines Bundestagsabgeordneten interessierte, habe ich mich um einen Praktikumsplatz bei Herrn Koeppen beworben. Natürlich wusste ich schon im Vorfeld, dass ein Praktikum im Deutschen Bundestag nicht gerade zu den uninteressantesten gehören kann. Doch was ich in Berlin erlebt habe, übertraf all meine Erwartungen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Alltag eines Parlamentariers so interessant und gleichzeitig so anstrengend ist.
Als ich mich an einem Dienstag Morgen das erste Mal neugierig ins Berliner Regierungsviertel begab, um meine Arbeit als Praktikantin anzutreten, wurde ich in Herrn Koeppens Büro freundlich von seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern, Gesa Raack und Tinko Weibezahl, empfangen. Da die ersten zwei Wochen meines Praktikums keine Sitzungswochen waren, hielt sich Herr Koeppen über weite Strecken im Wahlkreis auf.
Die Mitarbeitern Gesa Raack stellte mir ausführlich die Arbeit im Büro vor - das Intranet mit den unterschiedlichsten Dienstleistungen des Bundestages - von der Bibliothek bis zum Sprachendienst - das Sortieren der Tagespost mit zahlreichen Einladungen unterschiedlichster Organisationen und Verbände. Sie machte mich auf die kommenden drei Monate noch neugieriger.
Am ersten Tag bekam ich auch gleich einen Bundestags-Hausausweis, der mir künftig uneingeschränkten Zugang zu allen Parlamentsgebäuden bot. Ich konnte mich dort also frei bewegen und hatte auch Zutritt zu Bereichen, die ein „normaler“ Besucher des Bundestages nicht betreten darf.
Später bekam ich eine ausführliche Führung durch die Liegenschaften des Bundestages. Alles wirkte so beeindruckend und eigentlich nur wie ein großes Labyrinth. Dazu bekam ich viel Infomaterial, das mir half, die Parlaments- und Regierungsarbeit besser zu verstehen und mich in den Bauwerken dieses riesigen Komplexes zurechtzufinden, was mir in den ersten 2 Wochen sehr schwer fiel - ich habe mich des Öfteren verlaufen. Das ist alles viel größer, als man denkt: Architektonisch beeindruckende Bauten mit schönen Büros, (mal mehr und mal weniger) stilvollen Kunstwerken und so großflächigen Korridoren, dass man problemlos Fußball darauf spielen könnte. Vor allem das Reichstagsgebäude ist natürlich äußerst sehenswert!
Drei Monate lang bekam ich einen Einblick in die anspruchsvolle Arbeit und den hektischen Tagesablauf eines Abgeordneten. In den Sitzungswochen durfte ich jeden Dienstag mit Jens Koeppen zu der Arbeitsgruppe Umwelt der CDU/CSU-Fraktion und mittwochs in den entsprechenden Ausschuss. Donnerstags und freitags hörte ich oft bei den Plenardebatten zu. Herr Koeppen war sehr darum bemüht, mich möglichst oft mitzunehmen und in seinen Tagesablauf einzubinden.
Ich fand es sehr interessant, wie sich Abgeordnete derselben Fraktion streiten und am nächsten Tag im Ausschuss fast alle einigen können. In den fraktionsinternen Arbeitsgruppen wurde zwischen den verschiedenen CDU-Abgeordneten oft heftig diskutiert. Als es dann aber in die fraktionsübergreifenden Ausschüsse ging, waren die CDU-Pfade (auch dank vorheriger Fraktionssitzung) meist gänzlich abgesteckt.
Mit der SPD lieferte man sich durchaus auch das ein oder andere verbale Gefecht, doch man merkte an der überlegten Wortwahl, dass man nicht irgendwen, sondern den Koalitionspartner vor sich hatte. Mit der Opposition gab es hingegen - wie sollte es auch anders sein - oftmals strittige Auseinandersetzungen. Dagegen waren die Debatten im Bundestagsplenum, die am Donnerstag und am Freitag einer jeden Sitzungswoche stattfanden, fast schon langweilig. Auch wenn dort letzten Endes über Gesetze abgestimmt wird und mich der Anblick des gigantischen Plenarsaals sehr beeindruckt hat, ist für mich deutlich geworden, dass die wahre Politik vornehmlich in den kleinen Gremien, also in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen, gemacht wird.
Während der Sitzungswochen kam es durchaus vor, dass man dem einen oder anderen Spitzenpolitiker begegnete. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel saß im selben Ausschuss wie ich, der Bundeskanzler a.D., Dr. Helmut Kohl, hat sein Büro auf dem gleichen Gang wie Jens Koeppen. Auch unserer Bundeskanzlerin und unserem Arbeitsminister Franz Müntefering bin ich auf den Korridoren sehr oft begegnet.
Auch wenn der Beruf des Abgeordneten sicherlich seine Sonnenseiten hat, so hatte ich insgesamt den Eindruck, dass es sich um eine extrem zeitintensive und oftmals schwierige Aufgabe handelt. Der Terminkalender ist meist “proppenvoll“ - Wochenenden machen da keine Ausnahme. Man ist als Abgeordneter in der Situation, es scheinbar allen Recht machen zu müssen - und das in Situationen, in denen der Wähler A, das eigene Gewissen B und die Koalition C sagt …
Ich bekam viel davon mit, wie der Tagesablauf eines Bundestagsabgeordneten aussieht und sah, dass dieser Beruf ein absoluter “Fulltimejob“ ist, dass hinter dem Abgeordnetenberuf deutlich mehr steckt, als im Plenarsaal zu sitzen und dass auch Politiker für ihr Geld sehr viel arbeiten müssen.
Während meines Berufspraktikums hatte ich auch die Möglichkeit, mehrere Tage in den Bürgerzentren in Schwedt/Oder und Prenzlau zu verbringen. Oft riefen besorgte Bürger an, die Informationen über ein bestimmtes Thema haben wollten. Die Devise in den Bürgerzentren lautete: Zuhören und den Leuten helfen.
So war es die abwechslungsreiche Arbeit im Büro, bei der ich viel lernen konnte, die interessante Reichstagsführung, das Miterleben eines parlamentarischen Abends, einer Podiumsdiskussion, die Plenarsitzungen und die Tage in den Wahlkreisbüros, die mir meine Praktikumszeit interessant und spannend gestaltet haben. Nachdem ich nun einen so detaillierten Einblick in die parlamentarische Demokratie erhalten habe und die Arbeit kenne, die hinter allem steckt, sehe ich viele politische Vorgänge mit ganz anderen Augen und meine Sicht auf die Politik hat sich verändert. Ich konnte einige Vorurteile beseitigen und so meinen Blick für Politik schärfen.
Die äußerst netten Mitarbeiter und Herr Koeppen selbst, der sich für mich soviel Zeit wie möglich nahm, taten ihr Übriges. Es hat mir großen Spaß gemacht, ein kleiner Teil des Teams zu sein und ich möchte mich bei allen für diese tolle Zeit bedanken.
Meine Reise nach Berlin hat sich also mehr als nur gelohnt und diese unglaubliche Erfahrung wird mir sicher mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben.
Silva Grießing
Sollen Steuersünder, auch wenn sie sich rechtzeitig selbst anzeigen, künftig nicht mehr straffrei ausgehen?
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