Umweltminister Röttgen äußerte jüngst die Idee einer möglichen Deckelung der Atom-Laufzeiten. Die Kernenergie diene lediglich als „Brücke“ bis die Erneuerbaren entwickelt seien.
Dazu der Bundestagsabgeordnete und Berichterstatter der CDU Bundestagsfraktion für Umwelt und Energie, Jens Koeppen:
Umweltminister Norbert Röttgen hat vorgeschlagen, die Kernkraft als Brückentechnologie zu betrachten. Dies entspricht im Übrigen auch unserem Koalitionsvertrag, mit dem wir ein klares Signal zum Aufbruch in das regenerative Zeitalter setzen.
Grundsätzlich unterstütze ich natürlich die Position unseres Umweltministers, denke aber, dass es der Debatte um unsere energetische Versorgung insgesamt nicht dienlich ist, wenn wir über einzelne Jahreszahlen diskutieren.
Das Ende der Brücke ist dann erreicht, wenn erneuerbare Energien und andere alternative Energieformen, an denen noch geforscht wird, die Kernkraft und auch die Kohleverstromung verlässlich ersetzen können.
Die Energieversorgung der Zukunft muss verlässlich, grundlastfähig, klimafreundlich und bezahlbar sein. Gleichzeitig sollte sie uns in der energetischen Versorgung unabhängig machen.
Dafür werden wir die Weichen stellen: Unsere energiepolitischen Ziele und Maßnahmen werden bis zum Herbst dieses Jahres in einem umfassenden Energiekonzept festgelegt.
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