Zu den Vorfällen um den Schriftwechsel zwischen dem ehemaligen stellvertretendem Prenzlauer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Moch und dem PDS-Kreistagsabgeordneten Hubert Moser äußert sich der Kreisvorsitzende der CDU Uckermark und Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen wie folgt:
„Der Eklat um die E-Mails zwischen Herrn Moser und Herrn Moch hat mich sehr betroffen gemacht. Nach meiner Auffassung sind derartige Entgleisungen und persönliche Beleidigungen durch nichts zu rechtfertigen. Als Kreisvorsitzender der CDU Uckermark distanziere ich mich ausdrücklich – auch im Namen aller Christdemokraten – von derartigen Äußerungen. Auch eine vorangegangene Provokation legitimiert keinen solchen Umgang. Mir unverständlich ist, dass gerade Herr Moch, der in den vergangenen Jahren wirklich sehr gute politische Sacharbeit geleistet hat, sich zu solchen Beleidigungen hinreißen lässt.
Die Christlich-Demokratische Union ist der politischen Kultur und dem respektvollen Miteinander verpflichtet. Deshalb haben wir sofort die Konsequenzen gezogen, Herrn Moch aufgefordert, sich öffentlich zu entschuldigen und seinen Rücktritt von allen seinen politischen Ämtern akzeptiert.
Selbst in einer noch so harten politischen Auseinandersetzung ist es selbstverständlich, einen respektvollen Umgang miteinander zu pflegen und nicht Sachfragen mit persönlichen Abneigungen zu verwechseln. Eben zu diesen Sachfragen sollten wir jetzt zurückkehren.“
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