In der gestrigen Sitzung des Kreisvorstandes der CDU Uckermark berieten die Vorstandsmitglieder unter anderem die – nun öffentliche – Kandidatur von Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns um den Landesvorsitz der brandenburgischen CDU.
Dabei herrschte Einigkeit, dass der bevorstehende Wettbewerb der Kandidaten in einer konstruktiven und sachlichen Atmosphäre abzulaufen habe. Der Kreisvorstand fordert alle Beteiligten auf, persönliche Befindlichkeiten hinter das beherrschende Sachthema, die Zukunftsfähigkeit der Landespartei, zurückzustellen.
Dazu der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen:
„Ich begrüße, dass sich Ulrich Junghanns endlich auch öffentlich zu seiner Kandidatur bekennt und das Zögern aufgegeben hat. Jetzt herrscht Klarheit und es kann – nach all den leidigen Personalspekulationen – wieder um Sachthemen gehen. Beide Kandidaten haben jetzt die Möglichkeit, der Basis ein klares, zukunftsfähiges Programm vorzustellen.
Unser politisches Ziel in Brandenburg kann nicht nur der Machterhalt sein – angesichts unserer Stellung im Land brauchen wir eine programmatische Erneuerung, wir brauchen Leidenschaft, Herzblut und Führungsfähigkeit. Nur so kann die Union in Zukunft bestehen. Die Mitglieder erwarten zu Recht klare Aussagen in Richtung einer inhaltlichen Positionierung der Landespartei und kein Verharren in endlosen Diskussionen über unhaltbare Anschuldigungen und unnötige „Kronprinzendebatten“.
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