Pressemitteilungen 2006   

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Butting-Expansion darf nicht behindert werden

13.09.2006 | Pressemitteilung

Die Firma Butting will ihren Standort erweitern. In den nächsten vier Jahren sollen ca. 11 Millionen Euro in den Standort Schwedt investiert werden. Neue Produktionsstätten und ein Verwaltungsgebäude sollen für neue Arbeitsplätze und für optimale Arbeitsbedingungen sorgen. Der Standort Schwedt soll so fit gemacht werden für die Zukunft des Unternehmens. Durch Investitionen setzt ein Unternehmen auf diesen Standort. Die Firma Butting hat sich eindeutig zu Schwedt bekannt. Jetzt liegt es an der Politik und der kommunalen Verwaltung sich zu dem Unternehmen zu bekennen. Eine unsägliche Verzögerung und Behinderung darf es nicht wieder geben, wenn wir das Unternehmen an den Standort binden wollen.

Dazu Jens Koeppen:

„Ich erwarte klare, verbindliche und schnelle Zusagen der Politik auf allen Ebenen an die Geschäftsleitung von Butting. In diesem Fall kann man zeigen, dass man nicht nur Fensterreden hält, sondern ernsthaft bemüht ist, ein Unternehmen an die Stadt zu binden und damit über 200 Arbeitsplätze zu sichern und weitere zu schaffen.

Für mich ist es unverständlich, dass es bereits wieder skeptische Stimmen gibt, wenn man über eine Erfolgsstory und eine Betriebserweiterung spricht. Hier geht es nicht nur um ein paar Arbeitsplätze, sondern um die Existenz vieler Familien und um den so viel gepriesenen Wachstumskern Schwedt. Wir haben hier die Möglichkeit zu zeigen, dass wir es verdient haben, als Wachstumskern bezeichnet zu werden. Jeder, der hier versucht Bedenken zu streuen und Hürden aufzubauen, muss sich fragen lassen, wie wichtig ihm die Zukunft dieser Region ist.

Ein Unternehmen sucht sich den Standort selbst aus und möchte nicht gegängelt und irgendwohin verlagert werden, wo es der Verwaltung gerade behagt. Wenn Butting den Standort Kuhheide als den richtigen empfindet, dann sollte der vielbeschworene rote Teppich sofort ausgerollt werden. Es darf kein Lamentieren geben. Es handelt sich bereits um ein Gewerbegebiet. Die Butting-Hallen zeigen bereits jetzt, dass Emissionen in sehr geringen Mengen auftreten. Durch das neue Baugrundstück verläuft bereits eine Hochspannungsleitung. Es handelt sich also um kein hochwertiges Waldgebiet. Im Umfeld stehen sowohl zwei leistungsfähige Papierfabriken als auch mehrere Wohnsiedlungen. Die werden sich ebenso wenig an der neuen Butting-Halle, die versteckt im Grünen läge, stören, wie der Graureiher, der gerade in unserer Gegend ausreichend Platz und Schutz findet und nicht unbedingt die Zukunft von hier lebenden Menschen verhindern will. Wenn Familie Graureiher bisher dort gelebt hat, wird sie sich auch nicht am Nachbarn Butting stören. Wenn doch, müsste sie notfalls umziehen in eines von den Naturschutzgebieten, die 60% der Fläche der Uckermark ausmachen.

Beweisen wir gemeinsam in diesem konkreten Fall, dass wir ein guter Wirtschaftsstandort sind und lassen keine Behinderung und Verzögerung durch fadenscheinige Begründungen zu. Die Firma Butting ist in Schwedt herzlich willkommen“.


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