Eine "Twitter-Panne" bei der Wahl des Bundespräsidenten soll es in diesem Jahr nicht geben. Das hat sich der Obmann der 42 Schriftführer im Bundestag, Jens Koeppen (CDU), fest vorgenommen.
Er leitet morgen die Auszählung der Stimmen in der Bundesversammlung. Und will die Vorab-Veröffentlichung des Wahlergebnisses mittels des Kurznachrichtendienstes verhindern.
"Ich werde persönlich noch einmal an die Ehre der 42 Schriftführer appellieren", sagte Koeppen. Ein Handy-Verbot werde es allerdings nicht geben. Im vergangenen Jahr hatten mehrere Schriftführer das Ergebnis vorab über den Online-Kurznachrichtendienst "Twitter" veröffentlicht. Dadurch wurde die offizielle Verkündung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) nur noch zur reinen Formsache.
Für sie steht der neue Bundespräsident schon fest. Die Facebook-Gemeinde hat ihre Sympathie eindeutig verteilt. Christian Wulff, der Kandidat von Union und FDP, hat im Gegensatz zum rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck sogar eine eigene Profilseite bei Facebook. (...)
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