Presseartikel 2009   

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Auf den Spuren eines Volksvertreters

05.11.09 | Sven Marschalek

Praktikum beim Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen - ein Bericht:

Zu Anfang meines letzten Schuljahres war ich auf der Suche nach einem Praktikum für die Zeit nach meinem Abitur.

Irgendetwas Politisches sollte es sein, schließlich will ich später eventuell mal in dieser Richtung studieren. Aber was genau käme in Frage? Bürgermeister, Nichtregierungsorganisation, Europaparlament, Bundestagsabgeordneter, politisch agierende Institutionen und Menschen sind sicherlich schnell zu finden. Ehe man aber als Schüler ein ansprechendes und auch durchführbares Praktikum an einer dieser Adressen findet, kann schon die ein oder andere Recherche- und Anfragenstunde im Internet verfliegen.

Nichtsdestotrotz sollte man keinesfalls zu tief stapeln. Mit meinem späteren Arbeitgeber, Jens Koeppen, verband mich etwa zunächst nur eine vorsichtige Anfrage, auf die hin, ich sofort zu einem Gespräch in sein Schwedter Büro eingeladen wurde.

Als ich etwa ein halbes Jahr später zu meinem ersten Arbeitstag in seinem Berliner Bundestagsbüro eintraf, konnte ich mich schnell davon überzeugen, was mir schon in unserer Unterhaltung aufgefallen war: Nämlich, dass die Arbeitsatmosphäre bei diesem Volksvertreter stimmte. Nette Mitarbeiter, ein engagierter Chef, eine akribische und dennoch freundliche Stimmung und gut organisierte Büros.

Drei Wochen war ich mit zwei Mitarbeiterinnen und einer gerade ausgelernten Auszubildenden in der Hauptstadt beschäftigt. Als Beobachter in der CDU-Arbeitsgruppe und dem Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Plenum konnte ich erstmals sinnvoll den Weg eines Gesetzes nachvollziehen und Einblicke in die Arbeitsweise einer repräsentativen Demokratie erleben. Interessant war dabei vor allem, wie schnell man weit verbreitete Vorurteile gegenüber Berufspolitikern wieder ablegen kann. So waren etwa Plenardebatten bis weit nach Mitternacht keine Seltenheit und die engagierte Arbeit mit Bürgern im Wahlkreis stand stets ganz oben auf der Prioritätenliste.

Selbst tätig wurde ich vor allem in der Büroarbeit, obwohl man in Jens Koeppens Büros wahrlich nicht zum „Kopiermonster“ ausgebildet wurde, der Öffentlichkeitsarbeit (etwa Pressemitteilungen und Homepagebeiträge), beim Begleiten von Besuchergruppen in die Gefilde des Deutschen Bundestages sowie bei der Betreuung von Besuchern im Wahlkreisbüro in Schwedt.

Das Büro in Schwedt war auch der Arbeitsort, an dem ich am längsten tätig gewesen bin. Dabei profitierte ich natürlich gerade von dem günstigen Zufall für mein Praktikum ein Wahljahr erwischt zu haben. So bezog mich der Mitarbeiterkreis von Herrn Koeppen voll in die Wahlkampfplanung mit ein. Von Vorschlägen zur Gestaltung des Wahlbusses, über die Planung der Wahlkampftouren, bis hin zu den Vor-Ort-Terminen in der Uckermark und dem Barnim durchlebte ich die ganze Vielfalt der politischen Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.

Wer also die Uckermark einmal so richtig kennen lernen will, der sollte sich vielleicht in vier Jahren um ein Praktikum im Büro von Jens Koeppen bemühen. Der CDU-Abgeordnete ist aber für die Unterstützung gerade junger Bürger aus seinem Wahlkreis auch zu Nicht-Wahl-Zeiten sehr offen. Dies zeigte sich mir vor allem auch in seiner sportlichen Aktivität als Freizeitläufer und Wassersportler. Wer also Interesse an einer wirklich interessanten und lehrreichen Tätigkeit verspürt und wenigstens 2-3 Wochen Zeit mitbringt, der möge sich an eines seiner Büros (www.jens-koeppen.de) wenden und wird sicherlich innerhalb kurzer Frist eine Rückmeldung von einer seiner liebenswerten Mitarbeiterinnen bekommen.

Sven Marschalek

Den Praktikumsbericht von Sven Marschalek können Sie auch als Artikel in der MOZ vom 05.11.09 lesen.


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