![]()
Am 10.11.08 traf sich der Landesfachausschuss Wirtschaft und Arbeit zur gemeinsamen Sitzung mit dem GA-Netzwerk DiagnostikNet Berlin-Brandenburg. Das Netzwerk war durch die Mitglieder Dr. Lange (Laborverbund & LIMETEC Biotechnologies GmbH), Dr. Roggenbuck (GA Generic Assays GmbH), Dr. Miklus (Brahms AG) sowie den Netzwerkmanager Dr. Rosenbaum vertreten.
Mit einer Präsentation und einem umfassenden Vortrag informierten sie die Mitglieder des Landesfachausschusses zunächst über Leistungen, Stärken und Angebote des Netzwerks, aber auch über das Leistungs- und Kompetenzprofil der einzelnen Mitgliedsunternehmen.
Im Netzwerk DiagnostikNet Berlin-Brandenburg haben sich Unternehmen und Institute mit Anwendern aus Kliniken und medizinischen Laboren zusammengeschlossen, um neue und verbesserte bedarfsgerechte in vitro-Diagnostika zu entwickeln und zu vermarkten. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt. So können für Kunden die Vorteile eines "Service aus einer Hand" realisiert werden.
Als wesentliche Ziele des Netzwerks wurden vorgestellt:
- die Entwicklung von Diagnostika-Systemlösungen
- die Einbeziehung der Anwender in die Produktentwicklung
- die Initiierung gemeinsamer Marketing- und Vertriebsstrukturen
Darüber hinaus dient das Netzwerk als Plattform für den Informationsaustausch untereinander, für gemeinsame Projekte und die netzwerkinterne Qualifizierung. In diesem Zusammenhang wurde auch hier der sich abzeichnende Fachkräftemangel herausgestellt.
Seitens des Netzwerks wurden folgende Eckpunkte dem Landesfachausschuss übermittelt:
- Der Gesundheitsmarkt ist ein wesentlicher Arbeitsmarkt und Motor von Innovationen, gerade auch in Brandenburg.
- Eine vermehrte Innovationsförderung wäre daher wünschenswert, sowie das Schaffen von Vorraussetzungen für die Umsetzung von Innovationen im Markt. Derzeit erscheint die aktuelle Gesundheits- und Vergütungspolitik nicht genügend innovationsfreundlich.
- Eine Verstetigung der Förderung über „Legislaturgrenzen“ hinaus wäre zu begrüßen, ebenso wie ein Abbau von Förderbürokratie. Insgesamt sollte eine Harmonisierung der Förderpolitik zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg erfolgen.
- Der Dialog zwischen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik sollte zur mittelfristigen Entwicklung kohärenter Zielsetzungen intensiviert werden.
Die Dokumentation der Veranstaltung des Netzwerks "Innovationen in der In Vitro-Diagnostik" wird den Mitgliedern des Landesfachausschusses zur weiteren Information über das Netzwerk und seine Tätigkeiten zugesendet.
Für Sie ist diese Dokumentation hier ebenfalls hinterlegt. Möchten Sie weitere Informationen über das Netzwerk, nutzen Sie bitte den unten stehenden Link.
Welche Variante der Kennzeichnung zum Nährwertgehalt auf Lebensmittelverpackungen würden Sie bevorzugen?
weitere Infos zur Thematik zum ErgebnisDer Newsletter aus dem Wahlkreis 58 - Aktuelle Informationen bequem ins E-Mailfach.
Zum Newsletter