Am 27. Mai 2009, nahm im Deutschen Bundestag der fraktionsübergreifende Parlamentskreis "Automobiles Kulturgut" seine Arbeit auf.
Nach einem ersten Fachgespräch wurde der offizielle „Kickstart“ für den Parlamentskreis Automobiles Kulturgut vor dem Reichstagsgebäude zusammen mit den parlamentarischen Initiatoren sowie zahlreichen Gästen und Pressevertretern der Fachszene gegeben.
Jens Koeppen: „Wir setzen uns für den Erhalt der historischen Fahrzeuge als Kulturgut ein. Vielen liegt das klassische Automobil oder Motorrad als Hobby am Herzen, für einen sehr großen Personenkreis liegt hier aber auch das berufliche Betätigungsfeld. Wir möchten zu einer intensiveren Kommunikation zwischen Politik, Wirtschaft und Verbänden beitragen, frühzeitig für Themen sensibilisieren und diese zusammen diskutieren. Natürlich wollen wir aber auch Hinweise, Erfahrungen und Meinungen in die politischen Abläufe und Prozesse mitnehmen. Dazu ist ein regelmäßiger Austausch mit Fachvertretern und Multiplikatoren aus der Fachbranche wichtig.“

Initiatoren des Parlamentskreises sind: Dr. Andreas Scheuer (CSU), Patrick Döring (FDP), Simone Violka (SPD), Carsten Müller (CDU), Dagmar Engelmann (Die Linke), Jens Koeppen (CDU) sowie der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). Als Koordinator wurde Martin Halder, Geschäftsführer des Oldtimerzentrums "Meilenwerk" in Berlin, benannt.
Künftig wird der Parlamentskreis mit zwei Hauptveranstaltungen im Jahr das Zusammenwirken der verschiedenen Gruppen fördern. Am Beginn (Kickstart) und am Ende (Abfahren) einer Saison sollen im Frühjahr und Herbst die Hauptakteure und die Parlamentarier zusammenkommen, um die aktuellen Fragen persönlich zu besprechen. Mit einzelnen Schwerpunktveranstaltungen über das Jahr hinweg sollen in Fachsitzungen die Einzelpunkte konkretisiert werden, um die parlamentarischen Verfahren und Abläufe zu bereichern.
Verbände, Clubs, Veranstalter, Hersteller, Mittelständler, Handwerker, Verlage und Fachmedien sind mit ihrem Sachverstand den Initiatoren des Parlamentskreises willkommen. Hinweise und Ratschläge für die aktuellen politischen Verfahren und Abläufe werden selbsverständlich gerne entgegen genommen, Sie können sich dafür einfach bei den Initiatoren melden.
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